Hundehalter nehmen Rücksicht: am 01. April beginnt die Brut- und Setzzeit

Am 1. April beginnt die Brut-, Setz und Aufzuchtzeit und dauert bis zum 15. Juli. Das bedeutet für Dich und Deinen Hund, Rücksicht zu nehmen. Also: Leine dranlassen, Deinen Hund nicht frei laufen lassen und unbedingt auf den Wegen bleiben. Warum ist das so wichtig? Nun - besonders in dieser Zeit wird die Natur zur einer Kinderstube. Viele Tierarten, wie zum Beispiel der Hase oder das Schwarzwild, haben bereits Nachwuchs. Andere weibliche Wildtiere sind hochtragend. Damit sind

Kleiner Hund ganz groß!

Kleine Hunde haben die gleichen Bedürfnisse, wie große Hunde. Neben den körperlichen Grundbedürfnissen, sind für sie Sicherheitsbedürfnisse sehr wichtig. Dazu gehört beispielsweise, dass man seinen Hund nicht einfach hochnimmt, sondern genauso, wie bei einem größeren Hund auf die Körpersprache achtet - denn nicht jeder Hund möchte immer gerne hochgenommen werden - auch die kleinen Rassen nicht. Gemeinsam erlebte, positive Sozialkontakte zu anderen Menschen und Hunden - also s

Tobi - ein Hund aus Poitiers

Im Sommer 2020 habe ich mich bei einem Tierschutzverein, der Hunde aus dem Ausland rettet, als Pflegestelle registriert. Mit dem folgenden Erfahrungsbericht möchte ich den Weg und die Entwicklung unseres ehemaligen Pflegehundes Tobi - und mittlerweile vollwertigen Familienmitglieds - darstellen. Im August 2020 fällt die Entscheidung, dass Tobi aus Poitiers zu uns kommen soll. Das Bild dieses kleinen zerzausten Bretonen berührt mich sehr und ich hoffe, dass wir ihm diesen Str

Wau Wau!

Hunde können auf viele verschiedene Arten Laute äußern, zum Beispiel mit Bellen, Wuffen oder Knurren. Damit drücken sie ihre aktuellen Emotionen oder Absichten aus. Sicherlich zeigt jeder Hund seine ganz spezifische Variation und man muss immer auch den Kontext sehen, aber gewisse Regeln kann man feststellen: Ein Wuffen, bei dem die Luft ganz kurz und heftig aus dem Maul ausgestoßen wird und sich wie ein gedämpftes kurzes Bellen anhört, wird in der Regel zur Begrüßung oder zu

Nur Geduld!

Bist Du geduldig? Hältst Du es aus, zu warten? Geduld wird definiert als „ruhiges und beherrschtes Ertragen von etwas, was unangenehm ist oder sehr lange dauert“. Manche Dinge lernen wir und unsere Hunde sehr schnell und leicht. Anderes muss erst verarbeitet werden, muss verstanden werden. Braucht Zeit und viele Wiederholungen. Da hilft es nicht, mit Ungeduld an die Sache zu gehen, denn dies blockiert Lernprozesse - bei Dir und Deinem Hund. Je mehr Du drängst, desto schwerer

Warum wir Einzelstunden machen

Kennst Du das auch? Du bist mit Deinem Hund im Gruppentraining und fühlst Dich unwohl? Dein Hund ist mit den Wartezeiten oder den anderen Hunden überfordert? Du fühlst Dich selbst nicht gut oder gestresst, weil es gefühlt bei Dir und Deinem Hund nicht „funktioniert“? Die Übungen passen gar nicht zu Eurem derzeitigen Bedarf? Wünschst Du Dir, dass Dir richtig zugehört wird? Oder sagt Dir Dein Bauchgefühl, dass es in der Situation „ungut“ ist? Glaub mir – Du bist nicht allein un

Kuschel mit mir!

Weißt Du, welch große Bedeutung das Kontaktliegen hat? Kontaktliegen ist das Ruhen im direkten Körperkontakt zu Artgenossen oder Menschen. Es hat eine hohe Bedeutung – und drückt Sympathie und Zusammengehörigkeit aus. Alle Hunde sollten häufig Gelegenheit haben, mit ihren Menschen zu kuscheln, sofern sie es möchten. Die körperliche Nähe wirkt beruhigend, angstlösend sowie stressreduzierend. Sowohl der menschliche Organismus als auch der Hundekörper reagiert auf körperliche Nä

Apport mit Leidenschaft und Freude

Macht es Deinem Hund Freude, Dinge umherzutragen? Oder möchtest Du Deinem Hund Apportieren beibringen, weil Du es für eine Prüfung benötigst? Wichtig dabei ist, dass die Leidenschaft und Freude fürs Apportieren bei Dir und Deinem Hund geweckt und erhalten bleibt. Deswegen ist ein schrittweiser Aufbau wichtig. Individuell abgestimmt und orientiert an den jeweiligen Lernfortschritten von Dir und Deinem Hund. Gemeinsam lernen macht Spaß! #hundetraining #apportieren #spurundpfote

Lerne mit mir! Von Lernkurven und Pausen

Lernen ist eine Anpassungsreaktion des Individuums an die jeweiligen Bedingungen einer Situation. Durch eine Verhaltensänderung soll der eigene Zustand immer wieder verbessert werden. Das bedeutet, dass Lernen nicht nur im eigentlichen Training, sondern immer stattfindet. In den trainingsfreien Zeiten verarbeitet das Gehirn alle Informationen - körperliche Ruhepausen sind dafür wichtig. Lernen verläuft nicht linear, sondern in Lernkurven. Eine Lernkurve ist das Ergebnis eine

Dunkel wird’s

Unsere Vision von Spur & Pfote ist, dass Hunde und Menschen sicher und zufrieden zusammen leben. Heute legen wir mal den Fokus auf #sicher - insbesondere in der Dunkelheit. Oft fällt mir auf, dass Hunde völlig unbeleuchtet beim Gassigehen sind. Damit sind sie völlig unsichtbar für Andere. Ein Leuchthalsband oder ein Sicherheitslicht, das man an Geschirr oder Halsband befestigt reicht schon aus, um den Hund für Andere sichtbar zu machen. So sichert man seinen Vierbeiner und so

Mach’ mal Pause

Wie oft machst Du eine Pause mit Deinem Hund? Körperliche Ruhepausen sind unglaublich wichtig. Und zwar für das Gehirn, fürs Lernen. Gerade in diesen Pausen werden Informationen verarbeitet. Das gilt immer - egal, ob man aktiv trainiert oder einfach nur in der Umwelt gemeinsam mit seinem Hund unterwegs ist. Denn Lernen findet immer statt und der Kopf muss alle Reize verarbeiten. Deswegen ist es so wichtig, dem Hund ausreichend Pausen zu gönnen. Zum Beispiel mitten im Wald an